norberto42: Neue Essays

„Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.” (FN)

Rhythmen - Schichtarbeit

In der SZ vom 14. Oktober 2006 hat Hanno Charisius berichtet, wie negativ sich Schichtarbeit auf den Menschen bzw. den menschlichen Körper auswirkt ("Körper aus dem Takt"). - Ich veröffentliche zuerst meinen älteren Artikel über Rhythmen (aus einem nicht erschienenen Wörterbuch...

Planen können auch Affen

Annett Zündorf berichtet in der SZ vom 19.Mai 2006 ("Affen denken an die Zukunft") über Versuche, die N. Mulcahy und J. Call am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie angestellt haben (nach Science, Bd. 312, S. 1038; 2006): "Affen sichern sich ein...

Wo bleibt die Zeit?

Wo die Zeit bleibt - ich weiß es nicht; vielleicht verstehe ich aber die Frage auch nicht richtig. Was meint also jemand wohl, wenn er fragt: „Wo bleibt die Zeit?“      Um diese Frage, worauf ein derart Fragender hinaus will, beantworten zu ...

Hartmut Rosa: Beschleunigung - die große Zeittheorie?

Wenn man Thomas Assheuer glauben darf, der Hartmut Rosas Buch "Beschleunigung" (2005, stw 1760) in DIE ZEIT vom 26. Januar besprochen hat, liegt hier endlich die große Zeittheorie vor (gewaltig, monumental und erschöpfend sei der Anspruch dieser soziologischen Theorie). Als...

Wie Vergangenheit entsteht

Vergangenheit entsteht dadurch, dass die Zeit vergeht - aber nicht alle Menschen kriegen das mit. Heiko Rehmann hat in der SZ von Menschen berichtet, die vergangenes Geschehen immer wieder als gegenwärtig erleben (Worte, die das Hirn verändern. SZ 21.10. 2005, S. 10); es sind Menschen, die...

Über Identität

Unter „Identität“ soll hier das verstanden werden, wonach so gefragtwird: „Wer bin ich?“ Diese Frage kann nach meiner Erfahrung in dreiverschiedenen Situationen gestellt werden; Identität hat demgemäßmöglicherweise drei (verschiedene?)...

Warum der Tod kein absolutes Skandalon ist

n Achims weblog (www.20six.de/Duns_Scotus) findet man dessen Einschätzung des Todes als Skandal; erfahrbar sei Tod als Tod „des Anderen“, in dem wir das NICHTS im Sein erfahren (Eintrag vom 29. September 2003). Im Verlauf der Kommentierung habe ich vertreten, dass wir für unsere Kinder und...

Anmerkungen zum Begriff "Schicksal"

Wenn im Historischen Wörterbuch der Philosophie das Stichwort „Schicksal“ in gut 14 Spalten abgehandelt wird, kann ich hier allenfalls einige Anmerkungen machen. Sie sollen dazu dienen, einen ungeklärten Begriff zu erhellen, der im Bewusstsein vieler Zeitgenossen oder in dessen Hintergrund...

Gottesdienst, gern auch ohne Gott

Das war der Titel eines Berichts in der SZ vor einigen Wochen; Katja Riedel berichtete über „freie Theologen“, die nach Wunsch Festakte zu den Übergangspunkten im Leben (Geburt, Hochzeit, Tod) zelebrieren und die zur Qualitätssicherung in der Arbeitsgemeinschaft Freier Theologen ...

Fragen können

Wie auch immer, vor einigen Wochen bin ich darauf gestoßen, dass fragen zu können eine wunderliche Fähigkeit ist. Ich bin weit entfernt davon, meine Gedanken zu diesem Thema gesammelt und geordnet zu haben. Wunderlich ist diese Fähigkeit, weil ich ja nur nach etwas fragen kann, was ich...

Vom unterscheidend Menschlichen

Tina Baier hat in der SZ vom 19. August 2006 den Artikel "Trauer in der Wildnis" veröffentlicht; sie berichtet von der Beobachtung, dass Tiere um tote Lebensgefährten oder Gruppenangehörige "trauern" können, lässt aber offen, was die Tiere dabei empfinden. Im Endeffekt...

Sprache und das unterscheidend Menschliche

In der SZ vom 22. Juli 2006 berichtet Johan Schloemann unter der Überschrift "Bring Speere mit!" über die Arbeit der Primatenforscherin Julia Fischer . Diese hat im Feld die Lautäußerungen von Affen erforscht. Fest steht, dass Affen verschiedenartige Laute äußern und dass diesen ...

Über Benn als Verführer

In Benns Gedicht "Nur zwei Dinge" (1953) wird als Bewusstsein des alten reifen Sprechers die Erkenntnis vorgeführt, dass nur eines gibt: „ertrage (...) dein fernbestimmtes: Du mußt.“ Durch den Ternar von Sinn, Sucht, Sage wird der Geltungsbereich sei es des Bestimmenden, sei es des...

Fortschritt in der Philosophie: Traum -> Fake

Bei Descartes wurde in der guten alten Tradition griechischer Skepsis bezweifelt, ob ich wirklich die Wirklichkeit wahrnehme oder ob ich vielleicht nur träume, das Wirkliche zu erleben; Descartes erfand sogar den deus malignus, also einen bösen Geist, der uns möglicherweise stets...

Vernunft und Widerstand

Der Titel des Aufsatzes nennt eines der Themen meines Lebens. Ein Interview mit Anne Singleton (FR 9. Januar 2006) hat mich wieder auf die Thematik gestoßen. Frau Singleton erzählt, wie sie als Studentin von den Volksmudschaheddin rekrutiert worden ist: - Sie kämpfte wie diese gegen...

Widerspruch und Widerstand

„Es ist so schwer, den Anfang zu finden. Oder besser: Es ist schwer, am Anfang anzufangen. Und nicht (zu) versuchen, weiter zurückzugehen.“(1) Lieber David, du kannst dir kaum vorstellen, wie lange ich herumgetappt bin und den Anfang gesucht habe. Da wollte...

Intelligent Design?

In drei Artikeln ist in der SZ am 29. Juni., 1. und 8. Juli 2005 die sogenannte ID-Theorie vorgestellt und kritisiert worden: dass hinter der Evolution eben nicht der Zufall stehe, sondern eine intelligente planende Kraft, vulgo Gott oder ähnlich. Im Aufsatz vom 1. Juli ( Tina Baier : ...

Welches Fragen sollte man ablegen?

So fragte l.; sie unterstellt damit, dass es Fragen gibt, die man besser nicht stellt. Deshalb antworte ich darauf: „Nicht das Fragen, sondern einzelne ‚dumme‘ Fragen sollte man oder solltest du ablegen!“ Dafür ein Beispiel: Mein Bruder hatte mit ca. 14 einen Kehlkopfkrebs und ist seit 20...

Perspektive als Grundbegriff

„Perspektive“ zu kennen und zu würdigen ist unerlässlich, wenn man die Welt der Menschen, ja der Lebewesen überhaupt verstehen will. Ich erkläre an einem Beispiel, wieso das der Fall ist. In einer von den Brüdern Grimm gesammelten Geschichte [ich gebe zu, ich habe mich mit der Herkunft...

Über zweiwertige Logik und ihre Grenzen

Ich könnte auch mit den Aussagen des Türhüters aus Kafkas Erzählung „Vor dem Gesetz“ anfangen, aber ich ziehe es vor, das Beispiel zu erzählen, an dem mir selber eine Idee gekommen ist. Das war heute beim Mittagessen: Meine Frau hatte für uns beide den Tisch gedeckt und hatte ein normales...

Über die Imagination

Die Imagination halte ich für eine wesentliche menschliche Befähigung. Einige Aufsätze lenken wieder meinen Blick auf sie. „Zum Tode des Phantasieerforschers Oskar Sahlberg“ würdigt Harald Eggebrecht (SZ 26.08. 2005, S. 13) dessen Lebenswerk. Eggebrecht nennt unter anderem Sahlbergs Buch...

Über das Unaussprechliche

„Alle großen abrahamischen Religionen [Judentum, Christentum, Islam, N.T.] sind tolerant, wenn sie es sein müssen, und aggressiv, wenn sie es sich leisten können.“ ( Rudolf Chimelli : Verhasste Heimat, SZ 15. Juli 2005, S. 13) Das bedeutet erstens, dass die religiösen Menschen tolerant sind,...

Girard, die Religion und die Gewalt

In der ZEIT Nr. 13 vom 23. März 2005 ist ein Gespräch zwischen René Girard und Thomas Assheuer dokumentiert; Girard wird dort als „einer der bedeutendsten Religionsphilosophen der Gegenwart“ vorgestellt. Das Gespräch steht unter der Überschrift „Jesus, unser Sündenbock“. Girad ...

Über Kinderfragen und die ontologische Grundfrage

Fangen wir mit dem an, was jeder versteht, einem Gespräch zwischen Mutter (M) und Kind (K): K: „Mama, spielst du mit mir?“ M: „Ich habe jetzt keine Zeit.“ K: „Warum hast du keine Zeit?“ M: „Ich muss arbeiten.“ K: „Mama, warum musst du arbeiten?“ M: „Damit du etwas zu essen bekommst.“...

Über die weisende Kraft der Sprache (Bollnow)

Otto F. Bollnow hat sich in seinem Buch „Philosophie der Erkenntnis“ (1970) mehrfach auf die weisende Kraft der Sprache berufen. In Kap. V (Die Anschauung, S. 69 ff.) referiert OFB zunächst kurz die traditionelle Auffassung, dass aus der Anschauung das „Material“ stammt, aus welchem ich...

Über die drei Stufen und die Logik des Werdens

Die gute alte Ontologik ist eine Logik des Entweder-Oder: Entweder ist etwas ein Mensch oder ein Tier; entweder ist etwas gut oder böse. Diese Logik ist eine solche des dauerhaften Seins: Es ist so oder so, mit der gängigen Begründung, dass Gott eben alles so erschaffen habe, wie wir es...

Der platonische Eros-Philosoph: Immer auf dem Weg

In Erinnerung an die Gespräche bei den h-modules möchte ich den Kerngedanken meines verloren gegangenen Beitrag zum platonischen „symposion“ rekonstruieren. P.S. Es zeigt sich, dass der Beitrag doch nicht verloren gegangen ist, s. unten die Schlussbemerkung! Es geht um das Gespräch...

Von der Überzeugung zur Methode (Nietzsche)

Analyse: Menschliches, Allzumenschliches Bd. I, Nr. 629 ff. Die sieben (oder zehn) Aphorismen 629-635 (bzw. bis 638) stellen einen bedeutenden Beitrag Nietzsches zum Thema der Freiheit des Geistes dar. Die Ausgangsfrage ist die, ob man „unentrinnbar fest gebunden“ ist, wenn man einmal...

Der neue Polytheismus

Nietzsche entdeckt viele Götter Wir kennen Nietzsche normalerweise als den Propheten, welcher den Tod Gottes verkündet hat. (1) Daneben steht bei Nietzsche ein anderes Bild, bzw. eine andere Denkfigur, die kaum bekannt, aber meines Erachtens mindestens so wichtig ist wie die vom Tod...

Warum wollen wir die Wahrheit wissen?

Überlegungen zur Fragen, was uns zum Philosophieren antreibt Wenn Philosophie der Wortgeschichte nach „Liebe zur Wahrheit“ oder „Liebe zum Wissen“ bedeutet und auch sachlich als eine Suche nach der Wahrheit verstanden werden kann, dann ist zu fragen: Warum sind wir an der Wahrheit...

elementare Reziprozität: "Die goldene Regel"

So wird seit dem 18. Jahrhundert der Satz bezeichnet, den wir als Sprichwort kennen: „Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg‘ auch keinem andern zu!“ Der Satz ist bereits im Alten Testament zu finden (Tobit 4,15: „Was dir selbst verhasst ist, das mute auch einem anderen nicht...

Otto F. Bollnow: Philosophie der Erkenntnis (1970)

Bollnow ist von der Frage ausgegangen, warum die klassische Erkenntnistheorie zusammengebrochen ist und was eine neue Erkenntnistheorie bedenken müsse. In Kap. I hat er die beiden alten (Irr)Wege beschrieben, auf denen man zu einem Archimedischen Punkt der Erkenntnis zu kommen versucht hat....

Vernunft und Redlichkeit im Denken

Ich erinnere mich noch nach mehr als 20 Jahren meiner Versuche, mit dem Rauchen aufzuhören: wie ich ein mit Kugelschreiber markiertes „Spitzchen“ der Zigarette zu rauchen mir erlaubte, „um zu probieren, ob es mir noch schmeckt“ - im vollen Bewusstsein, eigentlich nicht geraucht zu haben. Ich...

Über das Glück

Über das Glück denke ich seit rund dreißig Jahren nach. Richtig angefangen habe ich damit, als ich 1976 Ekkehard Martens kennen lernte, der damals (oder bald darauf) an einem Buch „Was heißt Glück?“ für den Philosophieunterricht arbeitete. Martens hatte mir vorgeschlagen, in der von ihm...

Haben oder Sein - keine Alternative!

„Haben oder Sein“ (1976) ist eine der schönen Alternativen, mit denen Erich Fromm zur Besinnung, zur Umkehr aufgerufen hat (vgl. Iring Fetscher: Vom Haben zum Sein, in: Was der Mensch braucht. Über die Kunst zu leben, dtv 11142, S. 95 ff.). Eine andere seiner Alternativen ist böse Liebe ...

"Was ist der Sinn des Lebens?" - eine sinnvolle Frage?

Fangen wir mit einem Beispiel an. Am 30. August 2003 hatte die SZ auf ihrer berühmten S. 3 eine Reportage: „Der unerbittliche Sog der Siemsiebzehn“. 7 Stunden, 17 Minuten, das ist seit 1994 Weltrekord im Durchqueren des Ärmelkanals; diesen Weltrekord hatte Christof Wandratsch unterbieten...

Über die Dummheit der Frommen

Die Religion ist eines der Themen meines Lebens; ich habe mir das Thema nicht ausgesucht - es wurde mir aufgenötigt. Jetzt muss sich die Religion gefallen lassen, dass ich selber mich mit dem Thema befasse, also kritisch: aus der Distanz meines Selbst damit befasse. Der erste große Fall...

Über die Bedeutung von Krisen

Otto F. Bollnow [OFB] hat 1970 unter dem Titel „Die Philosophie der Erkenntnis“ eine Sammlung von Aufsätzen vorgelegt. Aus diesem Büchlein ist mir der Aufsatz über „Die Meinung“ (Kap. VI) wichtig geworden. OFB kehrt in Kap. VI (S. 82 ff.) zur alten hermeneutischen Fragestellung von...

Auf dem Weg zur Autonomie

In Dietrich Dörner : Bauplan für eine Seele (1998/2001), wird systematisch rekonstruiert, in welchen Schritten man ein autonomes Wesen werden (entstehen) lassen kann. An einer Stelle der „Entwicklung“ wird das Erleben von Lust beim Handlungserfolg wichtig, damit erfolgreiches Handeln gelernt...

Über Zufriedenheit und die Suche nach dem Besten

In fluter, einer Zeitschrift der Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de), Nr. 15 vom Juni 2005 (S. 14 ff.) steht ein bemerkenswertes Interview mit dem Psychologen Barry Schwartz (USA). Der Psychologieprofessor zeigt, dass ein Überangebot von Waren oder Dienstleistungen „weniger“...

Egozentrik -> Aufklärung bei Russell

In einer eher belanglosen Diskussion mit „Schoggo“ aus Mannheim wurde mir aufs Butterbrot geschmiert, als Lehrer müsse ich ja dauernd rumnörgeln. Die Gruppe (?) Schoggo ihrerseits macht irgendwas mit Fernsehen und nimmt für sich in Anspruch, „das Geschehen dieser Welt aus unserer Sicht [zu]...

Ereignislosigkeit ertragen können

Es ist wie im Zoo mit den Schimpansen. Wenn man ihnen den Tisch deckt, sitzen sie eine Weile still und trinken eine Tasse Tee. Aber urplötzlich fangen sie an, alles zu zertrümmern, weil sie die Langeweile, die Ereignislosigkeit nicht ertragen. Da greifen sie lieber zur Gewalt. Ich fürchte,...

Über den Unterschied "dir - mir"

Von einem Gedicht der Ina Seidel bin ich ausgegangen: „Unsterblich duften die Linden - Was bangst du nur? Du wirst vergehn und deiner Füße Spur Wird bald kein Auge mehr im Staube finden. Doch blau und leuchtend wird der Sommer stehn Und wird mit seinem süßen Atemwehn Gelind die...

Pflanzenseele

Hans Werber Ingensiep hat das Buch "Geschichte der Pflanzenseele. Von der Antike bis zur Gegenwart" 2001 veröffentlicht. Am 3. Januar 2006 hat er in der FR darüber einen Aufsatz geschrieben: "Im Grunde ein unmoralisches Projekt" - genauer über den Versuch, diesen antiken...

Liebe und Kommunikation

Wenn man älter wird, bemerkt man, dass viele fundamentale Einsichten in eine vernünftige Lebensführung längst klassisch formuliert sind, sodass man die neuesten klugen Äußerungen getrost daran messen kann. Über die Liebe, diese ergreifende Lebensmöglichkeit, findet man viele Einsichten in...

Das Gefangenendilemma

Ich halte mich hier an die Version, die R. M. Sainsbury : Paradoxien (RUB 18135), 2. A. 2001, S. 102 ff. vorträgt: (1) Zwei Männer sind wegen Drogenschmuggels festgenommen worden; wenn beide nicht gestehen, werden sie nur wegen unerlaubten Waffenbesitzes zu je einem Jahr Gefängnis...

Hölle

Tamotsu Kin , 62, Vorsteher der Christlichen Zentralkirche der Heiligen Gottes in Kyoto, hat Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren sexuell missbraucht: Er drohte ihnen an, sie würden in der Hölle enden, wenn sie ihm Widerstand leisteten oder anderen von seinen Übergriffen erzählten....

Rückwärts lesen!

Alle Göttergeschichten, alle Offenbarungserzählungen und -sagen muss man rückwärts lesen, obwohl sie vorwärts erzählt werden. Diese Einsicht ist gut 2.500 Jahre alt, hat sich aber noch nicht überall herumgesprochen. Das Prinzip ist inner- wie außerhalb der Bibel erkannt worden. Innerhalb...

Wie vor 40 Jahren: "Gott" als Bild?

An Weihnachten gab es im Hörfunk WDR III eine Sendung in der Reihe "Lebenszeichen", die sich mit dem Gottesbild beschäftigte. Da hat also ein amerikanischer Bischof (Namen und Konfession habe ich vergessen) nach seiner Pensionierung zwei Bücher geschrieben, in denen er bekennt, dass...

An der Wahrheit festhalten!

Dass der Irak-Krieg 2003 von den USA vom Zaun gebrochen und durch Lügen begründet worden ist, darf inzwischen als gesichert gelten. Erstaunlich ist nur noch, mit welchem Zynismus Bush und Blair gelogen haben. Einer der Berater Bushs sagte schlicht: „Wir sind jetzt ein Imperium, und wenn wir...
 
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